
Ein Sommerabend, vier Musiker und eine Geige, die brennt – für Musik, für Begegnung, für den Moment. Am 14. August 2025 kehrten Floris and the Flames nach Purkersdorf zurück – zum bereits dritten Mal im Rahmen des Kultursommers, diesmal live in „Die Bühne“.
Die Band rund um den belgisch-österreichischen Geiger Floris Willem ist kein gewöhnliches Quartett. Gemeinsam mit Gert Peeten (E-Gitarre, Klavier), Dries Peeten (Bass) und Simon Schnooten (Schlagzeug) bringt er ein musikalisches Feuerwerk auf die Bühne, das sich mühelos zwischen den Welten von Klassik, Rock und Eigenkomposition bewegt. Ihre Leidenschaft gilt der Musik – und den Menschen, die sie hören.
Floris wurde in Belgien in eine Geigerfamilie hineingeboren, seine Eltern sind beide Musiker. Die klassische Ausbildung führte ihn an renommierte Hochschulen in Brüssel und Wien. 2013 kam er nach Österreich – aus Liebe, wie er offen erzählt – und fand in Purkersdorf seine zweite Heimat. Heute unterrichtet er Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw).
Seine musikalische Vision geht aber weit über die akademische Welt hinaus: Floris will Musik unter die Leute bringen – dorthin, wo sie unerwartet auftritt und Menschen berührt. Er hat schon im Stau gespielt, auf Bahnhöfen oder einfach mitten auf der Straße. 2018 begeisterte er den Purkersdorfer Bauernmarkt mit einem spontanen Geigenauftritt – ganz ohne Bühne, aber mit umso mehr Herz.
Mit Floris and the Flames gelingt ihm der Brückenschlag zwischen musikalischer Exzellenz und emotionaler Unmittelbarkeit. Ihr Repertoire reicht von Rockklassikern wie AC/DC, Led Zeppelin oder Pink Floyd bis hin zu eigenen Stücken. Auch Bach oder Paganini finden in ihren Programmen Platz – aber mit Strom, Groove und Seele.
Was ihre Konzerte besonders macht, ist das Gefühl echter Begegnung. „Musik lebt davon, dass Menschen da sind und zuhören“, sagt Floris. „Ein Konzert ist ein gemeinsamer Moment, den man teilt – zwischen Bühne und Publikum.“ Diese Haltung spürt man – bei jeder Note.